Das Staafelder Osterhäsla entführt uns auf ein frühsommerliches Gerstenfeld, dessen junge Ähren sich in der rötlichen Abendsonne wiegen. Über diesem wunderschönen, klaren Goldbraun steht ein satter, fester, feinporiger leicht beiger Schaum.
In der Nase vollführen Karamell-, Getreide- und Blütenhonignoten einen lustigen Reigen, der die Freude auf den ersten Schluck ordentlich steigert. Der präsentiert sich schließlich mit einem süßen Antrunk, gefolgt von intensiven, lange dominanten Honignoten, auf die schließlich Heu-, Kamille- und Getreidearomen sowie Röstnoten und der Geschmack von Brotrinde folgen.
Samtig und weich umspielt das Bier die Zunge. Am Ende zeigt der Osterhase kurz eine prägnante Bittere, die nach dem Schlucken wiederkommt und erstaunlich lange anhält. Insgesamt ein wunderbares Festbier mit einem umfangreichen Aromenspektrum, das hervorragend mit allen typisch fränkischen Festtagsbräten vom Schäuferla bis zum Sauerbraten harmoniert.



